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Hightech aus dem Schwarzwald: Mit Prinect geht die Druckerei Burger Druck an die Leistungsgrenze in Sachen Effizienzsteigerung

Von links nach rechts: Daniel Bartusel (Produktionsleitung), Klaus Weyl (Drucker), Bernhard Krieg (Workflowmanagement), Andreas Korsovnik (Weiterverarbeitung).
Von links nach rechts: Daniel Bartusel (Produktionsleitung), Klaus Weyl (Drucker), Bernhard Krieg (Workflowmanagement), Andreas Korsovnik (Weiterverarbeitung).
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Dass Hightech auch im beschaulichen Schwarzwald Trumpf ist, veranschaulicht Burger Druck mit seiner jüngsten Initiative: Das Unternehmen aus Waldkirch hat gerade eine Workflow-Integration mit Prinect in Angriff genommen. Um das enorme Potenzial in Sachen Effizienzsteigerung voll auszunutzen, geht die Druckerei ihr Integrationsprojekt wohldurchdacht an.

Die Burger Druck GmbH in Waldkirch ist ein inhabergeführter Betrieb mit 50 Mitarbeitern. Seit 1987 fertigt Burger typische Akzidenzprodukte, gewinnt zunehmend aber auch Verpackungsaufträge. Mit der Investition in eine Speedmaster XL 75-5 UV und dem dadurch möglichen Inline-UV-Druck fördert Burger diese Geschäftsentwicklung. Um seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen, hat der Betrieb auch gleich ein Projekt zur vollständigen Integration der Druckerei mit Prinect gestartet. Ziel dieses Projektes ist es, durch reduzierte Aufwände in der Auftragsbearbeitung und Produktionssteuerung die Rentabilität des Unternehmens zu steigern.

Burger Druck vertraut auf die Produkte von Heidelberg und ist überzeugt, dass aufeinander abgestimmte Systeme aus einer Hand den höchstmöglichen Integrationsgrad bei geringstmöglichem Aufwand gewährleisten. Dennoch sind sich die Schwarzwälder dessen bewusst, dass ein solches Projekt strukturiert geplant und konsequent umgesetzt werden will, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Aus diesem Grund arbeiten Burger und Heidelberg über alle Projektphasen hinweg sehr eng zusammen.
Schon in den ersten Gesprächen hatten Burger und der Heidelberg Systemservice einen Plan erstellt und verabschiedet, der die einzelnen Schritte, Meilensteine, Zuständigkeiten und Termine für das Gesamtvorhaben präzise beschreibt. Dieser Plan gestaltet sich strukturell wie folgt:

  • Optimierung und Konsolidierung der grundlegenden IT-Landschaft
  • Verbindung der vorhandenen Module Prinect Prinance und Prinect Prepress Manager
  • Ablösung des vorhandenen Prinect Prepress Interface durch Prinect Pressroom Manager
  • Direkte Anbindung der vorhandenen Druckmaschinen an Prinect Pressroom Manager
  • Rückmeldung der Betriebsdaten aus Vorstufe und Drucksaal an Prinect Prinance über Prinect Integration Manager
  • Rückmeldung der Betriebsdaten aus der Weiterverarbeitung an Prinect Prinance über Prinect Postpress Manager und Data-Terminals
  • Einführung der elektronischen Plantafel Prinect Scheduler
Die vorgesehene Gesamtdauer des Projekts beträgt elf Monate. Dieser Zeitraum mag auf den ersten Blick recht lang erscheinen, bietet aber die Sicherheit, dass sich die Ablauforganisation der Druckerei in kleinen Schritten den neuen technischen Möglichkeiten anpassen kann.

Um diese organisatorischen Anpassungen vornehmen zu können, ist ein zentraler Ansprechpartner aufseiten der Druckerei unerlässlich. Dieser "Integrationsbeauftragte" muss nicht nur über solide Kenntnisse der technischen Abläufe im Unternehmen verfügen, sondern auch die mit der Integration einhergehenden Änderungen in der täglichen Praxis umsetzen - eine anspruchsvolle Aufgabe. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe lässt Heidelberg seinen Kunden aber nicht allein. Stattdessen stellt der Systemservice dem Integrationsbeauftragten bei Burger einen professionellen Projektmanager zur Seite. Der Projektmanager aus dem Hause Heidelberg bringt nicht nur umfangreiches Know-how in Sachen Workflow-Integration mit, er koordiniert auch alle Projektbeteiligten und Prozessschritte. Gemeinsam entscheiden die beiden Projektleiter aufseiten von Burger und Heidelberg über die einzelnen Maßnahmen und bestimmen so den Fortschritt des gesamten Vorhabens.

Die Bereitschaft, neue Wege schrittweise zu begehen und währenddessen die Mitarbeiter zu schulen, ist für das Gelingen eines solchen Integrationsprojektes enorm wichtig. Denn erfahrungsgemäß bringt die Installation modernster Technik nur wenig, wenn die Organisation die neuen Möglichkeiten nicht ausschöpfen kann.

Weitere Informationen zu Prinect finden Sie auf unserer Homepage www.heidelberg.com

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