Schon in den ersten Gesprächen hatten Burger und der
Heidelberg Systemservice einen Plan erstellt und verabschiedet, der
die einzelnen Schritte, Meilensteine, Zuständigkeiten und
Termine für das Gesamtvorhaben präzise beschreibt. Dieser
Plan gestaltet sich strukturell wie folgt:
- Optimierung und Konsolidierung der grundlegenden
IT-Landschaft
- Verbindung der vorhandenen Module Prinect Prinance und
Prinect Prepress Manager
- Ablösung des vorhandenen Prinect Prepress Interface
durch Prinect Pressroom Manager
- Direkte Anbindung der vorhandenen Druckmaschinen an Prinect
Pressroom Manager
- Rückmeldung der Betriebsdaten aus Vorstufe und Drucksaal
an Prinect Prinance über Prinect Integration Manager
- Rückmeldung der Betriebsdaten aus der Weiterverarbeitung
an Prinect Prinance über Prinect Postpress Manager und
Data-Terminals
- Einführung der elektronischen Plantafel Prinect
Scheduler
Die vorgesehene Gesamtdauer des Projekts beträgt elf
Monate. Dieser Zeitraum mag auf den ersten Blick recht lang
erscheinen, bietet aber die Sicherheit, dass sich die
Ablauforganisation der Druckerei in kleinen Schritten den neuen
technischen Möglichkeiten anpassen kann.
Um diese organisatorischen Anpassungen vornehmen zu
können, ist ein zentraler Ansprechpartner aufseiten der
Druckerei unerlässlich. Dieser "Integrationsbeauftragte" muss
nicht nur über solide Kenntnisse der technischen Abläufe
im Unternehmen verfügen, sondern auch die mit der Integration
einhergehenden Änderungen in der täglichen Praxis
umsetzen - eine anspruchsvolle Aufgabe. Bei der Erfüllung
dieser Aufgabe lässt Heidelberg seinen Kunden aber nicht
allein. Stattdessen stellt der Systemservice dem
Integrationsbeauftragten bei Burger einen professionellen
Projektmanager zur Seite. Der Projektmanager aus dem Hause
Heidelberg bringt nicht nur umfangreiches Know-how in Sachen
Workflow-Integration mit, er koordiniert auch alle
Projektbeteiligten und Prozessschritte. Gemeinsam entscheiden die
beiden Projektleiter aufseiten von Burger und Heidelberg über
die einzelnen Maßnahmen und bestimmen so den Fortschritt des
gesamten Vorhabens.
Die Bereitschaft, neue Wege schrittweise zu begehen und
währenddessen die Mitarbeiter zu schulen, ist für das
Gelingen eines solchen Integrationsprojektes enorm wichtig. Denn
erfahrungsgemäß bringt die Installation modernster
Technik nur wenig, wenn die Organisation die neuen
Möglichkeiten nicht ausschöpfen kann.
Weitere Informationen zu Prinect finden Sie auf unserer
Homepage
www.heidelberg.com